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12 May 2015

Datenschutz, Fluch oder Segen?

Kunden die Online shoppen erwarten heutzutage, dass sie personalisierte Inhalte angeboten bekommen und ihre Bedürfnisse in Echtzeit wahrgenommen und erfüllt werden. Wer hat es nicht schon erlebt, man meldet sich bei Amazon an und bekommt direkt seine letzten Bestellungen, neuste Sonderangebote und auch Produktvorschläge passend auf das eigene Surf- und Kaufverhalten präsentiert. Natürlich ist da im ersten Moment das Gefühl „Was wissen die alles über mich“, aber mal ganz ehrlich, wer hat sich nicht schon einen dieser Produktvorschläge angesehen oder sogar gekauft?

Daneben bleibt wie immer die Frage ob dies eine rein Deutsche oder vielleicht auch westeuropäische Sicht auf die Dinge ist. In Nordamerika oder nicht zuletzt in Fernost wird eine solche Datensammlung und daraus generierte, personalisierte Angebote als Dienstleitung und nicht als Bespitzelung wahrgenommen. Nicht das Sie mich falsch verstehen, Datenschutz muss sein und er sollte auch gesetzlich geregelt werden, da Selbstverpflichtungen der Industrie in so einem Feld, in dem auch kleine Übertretungen Wettbewerbsvorteile bedeuten können, nicht funktionieren wird.

Am Ende des Tages ist es aber eine Frage des Vertrauens zu dem Unternehmen, bei dem wir ohnehin gerade eine Bestellung getätigt haben, dem wir Zahlungsmittel anvertrauen und auf eine spätere Lieferung unserer Waren hoffen. Auf der einen Seite erwarten wir eine schnelle Abwicklung von Bestellungen und Retouren. Auf der anderen Seite wollen wir aber nicht, dass Bestellinformationen für ein Jahr beim Händler gespeichert werden und dieser die Daten für die Verbesserung seiner Kommunikation zum Kunden nutzen darf. Am besten lässt sich das ambivalente Verhalten zum Datenschutz bei der Verwendung von sozialen Netzwerken beobachten: Da regen wir uns gerade noch über die personalisierte e-Mail vom Händler unserer Vertrauens auf, der sich anmaßt zu fragen, wie zufrieden wir mit der Bestellung waren, da haben wir auch schon mit Hilfe von Facebook und Co. die ganze Welt über die Neuanschaffung informiert. Natürlich inklusive eines Verriss des besagten Händlers.

Letztendlich kann jeder selbst entscheiden, ob er seine Einkäufe bei Facebook postet, dem Händler die Bewertungen gibt nach der er fragt, oder ob er nur bei Anbietern bestellt welche auch einen anonymen Check-Out anbieten. Dazu braucht es nicht immer detaillierte Regelungen sondern mündige Bürger die verstehen wie Datensammlung und Verarbeitung im Internetzeitalter funktioniert und die Konsequenzen ihres Handelns abschätzen können. Sind wir soweit, wird sich durch das Verhalten der Mehrheit der Benutzer automatisch eine Reaktion auf Seiten der Händler ergeben.

Aber bis wir so weit sind, wie sollen Anbieter in Deutschland oder Europa nun reagieren? Wie viel Daten sollen sie sammeln, wie soll eine personalisierte Kundenansprache gestaltet werden? Stellen Sie sich vor Sie haben einen Web-Shop und stehen vor der Entscheidung ein Web-Analytics-Tool, personalisierte Produktempfehlungen und Newsletter-Lösung einzuführen oder nicht. Würden  Sie sich gegen die Einführung dieser Werkzeuge entscheiden, weil das vielleicht der derzeitigen Stimmung entspricht? Zahlreiche Statistiken bezeugen, dass man sich im Zweifelsfall eher für, als gegen die Einführung dieser Werkzeuge ausspricht.

Solang die Händler das im Sinne einer vertrauensvollen Kundenbindung und im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben tun, ist dagegen auch nichts einzuwenden. Es gibt auch genügend Lösungen die den europäischen Datenschutzrichtlinien entsprechen und in Europa gehostet werden. Gerade wenn es um eine internationale Ausrichtung des Angebotes geht, wird man ohne entsprechende Marketing Tools schnell gegenüber Mitbewerbern zum Beispiel aus Nordamerika ins Hintertreffen geraten. Es stellt sich also nicht mehr die Frage ob, sondern welche Lösung. Hier kommt nun auch die unvermeidliche Marketing-Botschaft und wer noch nie auf eine Produkt- oder Artikelempfehlung geklickt hat, sei an dieser Stelle gerne entschuldigt. Allen anderen empfehlen wir einen Besuch auf unserer Webseite www.yoochoose.com. Dort erfahren Sie mehr darüber, wie wir mit Produktempfehlungen, personalisierter Suche und E-Mail-Nachrichten die Kommunikation mit Ihren Kunden verbessern können.

YOOCHOOSE ist seit über 6 Jahren mit seinen Lösungen für Empfehlungen und Personalisierung am Markt vertreten und wir legen einen hohen Wert auf Datenschutz. Wir hosten unsere Lösung für die europäischen Kunden nur in Europa und wir anonymisieren die Kundenprofile. Aber warum sollte das ein Argument für den Datenschutz sein? Weil damit die Auswertung der Kundenprofile, sprich welche Artikel der Kunde sich ansieht, welcher er kauft und wofür er sich potenziell interessiert, getrennt von Ihren persönlichen Daten wie Name, Anschrift und Zahlungsdaten gespeichert und verarbeitet werden. Die persönlichen Daten hat nur der Online-Händler. Die von YOOCHOOSE erhobenen Daten werden mit einem Web-Tracking auf Basis einer Kundennummer oder anderen anonymisierten Kennung erfasst. Der Online-Händler erhält von unserem System direkt die Empfehlungen und Suchergebnisse auf Basis dieser anonymisierten Kennung und kann diese im Shop anzeigen oder zur Personalisierung von e-Mail-Kampagnen verwenden. Damit ist nach unserer Meinung eine gute Lösung gefunden, die es den Händlern ermöglicht personalisierte Inhalte für Ihre Kunden bereitzustellen, aber die dazu notwendigen Profile eben nicht selbst zu sammeln und mit den persönlichen Kundendaten verknüpft zu speichern.

Autor: Michael Friedmann, Gründer & CEO von YOOCHOOSE

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